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Rütten & Loening
G. Kiepenheuer
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  Rezension(en):  
  [...] ein wunderbar erhellendes und im wörtlichsten Sinne lesenswertes Buch. „Der letzte Kommunist“ ist ein literarisches Zeitdokument, dass neben der persönlichen Geschichte des Autors und des Freundes Ronald M. Schernikaus das Lebensgefühl und die politischen und gesellschaftlichen Bedingtheiten und Umwälzungen lebendig und intensiv heraufbeschwört und dem Leser auf unvermittelte Weise nahebringt.  
  (Angelika Ramlow, www.friedlicherevolution.de, 04.08.2009)  
  Dieses Buch mit seinen plastischen Momentaufnahmen kann man ganz einfach nur uneingeschränkt empfehlen.  
  (André Hanke, Zeitpunkt. Kulturmagazin, August 2009)  
  Matthias Frings Schilderungen verzichten auf Wertungen. Auch dort, wo er Streitgespräche wiedergibt, die er mit Schernikau geführt hat, traut er den Lesern zu, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Auf diese Weise gelingt ihm ein brilliantes deutsch-deutsches Zeitporträt.  
  (Thomas Wagner, Die Zeit, 20.05.2009)  
  Der letzte Bürger der DDR: Matthias Frings hat eine einfühlsame Biographie des Autors und Kommunisten Ronald M. Schernikau geschrieben, die seinem Leben gerecht wird und Lust auf sein Lebenswerk macht.  
  (Dietmar Dath, FAZ, 12.03.2009)  
  Matthias Frings deutet Schernikaus Leben nicht, er schnürt diesen von Politik und Sex und Kunst überquellenden Koffer nicht mit dem Gurt einer These zusammen. (...) Frings hat ein persönliches, liebevolles, dabei dokumentarisches Werk über die Ikone einer Zeit geschaffen, in der die Politisierung von Sex und Identität ihren Höhepunkt erreichte.  
  (Süddeutsche Zeitung, 07./08.03.2009)  
  Matthias Frings Biografie über den schwulen West-Schriftsteller Ronald M. Schernikau, der zwei Monate vor dem Mauerfall in den Osten übersiedelte, ist das den größten Erfolg versprechende Mauerfall-Buch dieser Saison, auch weil es wahrlich Schicksalhaftes zu bieten hat.  
  (Spiegel, 09.03.2009)  
  Matthias Frings hat Schernikau, der kurz vor Toreschluss im September 1989 seinen Herzenswunsch erfüllt sah und DDR-Bürger wurde, nun eine witzig geschriebene, liebevoll unkritische Biografie gewidmet.  
  (Die Welt, 07.03.2009)  
  Das Buchcover zeigt ein stilisiertes Foto des jungen Autors, zerbrechlich, langhaarig, mit Flaum auf der Oberlippe. So wird Schernikau noch immer aussehen, als sein Biograf Matthias Frings ihm im selben Jahr zum ersten Mal begegnet. (...) Der erzählt ausführlich, unterhaltsam, mit scharfem, auch politischem Blick und feinem ironischen Witz.  
  (Tagesspiegel, 08.03.2009)  
  Eine deutsch-deutschere, tragischere Künstlergeschichte als diese lässt sich nicht erzählen. Matthias Frings, Journalist und Fernsehautor, hat genau das jetzt getan. Ronald M. Schernikau balancierte wie kein anderer Schriftsteller zwischen den beiden deutschen Systemen, (...) dass weder das eine noch das andere System seine literarische Brillanz erkannt hat, daraus spricht Borniertheit auf beiden Seiten.  
  (Spiegel, 02.03.2009)  
  Das Leben Ronald M. Schernikaus ist der Stoff für großes Kino. Ein dicker Prosa-Wälzer, eine Art erinnerte Biografie – anschaulich und szenisch, spannend und pointiert erzählt. Frings ringt unsentimental wie gründlich darum, seinen Freund zu enträtseln (...).  
  (Berliner Zeitung, 25.02.2009)  
  Ronald M. Schernikau war eine der schillerndsten Autorenfiguren, die Westdeutschland in den Achtzigerjahren hervorgebracht hat. Es ist also schön, dass er jetzt posthum noch einmal entdeckt wird.  
  (taz 21./22.02.2009)  
  Der Schriftsteller Schernikau – manchmal gepriesen, selten gelesen – schwamm nie mit dem Strom, was ihm jede Menge Attribute einbrachte: kitschig, naiv, anmaßend, stalinistisch, homophil: Matthias Frings schafft mit seiner Biografie über Schernikau (1960-1991) jetzt Klarheit.  
  (Das Magazin, März 2009)  
  Schon jetzt steht ein Superlativ fest: „Der letzte Kommunist: Das traumhafte Leben des Ronald M. Schernikau“ von Matthias Frings gehört für die Community zu den bewegendsten, auf- und anregendsten Büchern des Jahres.  
  (Siegessäule, März 2009)  
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Matthias Frings, Der letzte Kommunist
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Matthias Frings
Der letzte Kommunist

Das traumhafte Leben des Ronald M. Schernikau

Gebunden, 488 Seiten,

Erschienen bei: Aufbau-Verlag
978-3-351-02669-1
19,95 € *) / 38,60 Sfr

 
  Inhalt:  
  Im Sommer 1980 zieht Ronald M. Schernikau (1960-1991) nach Westberlin. Er ist eine Lichtgestalt der Literatur, Autor der provokanten "Kleinstadtnovelle". Er stürzt sich ins Nachtleben, in die Welt der Cabarets, Saunen, Discos. Er trifft die Liebe seines Lebens. Unter seinen Freunden, die wie er die Welt erobern wollen, ist der junge Schauspieler Matthias Frings. Doch in einem Punkt unterscheidet sich Schernikau von den anderen: Er ist
Kommunist. Zum Entsetzen seiner Freunde will er DDR-Bürger werden. Im Herbst 1989 erfüllt sich sein Lebenstraum. Doch wenige Wochen später fällt die Mauer. - Neben einer schillernden Biographie, in der Elfriede Jelinek, Thomas Hermanns, Marianne Rosenberg, Peter Hacks u. v. a. auftreten, gilt es einen Autor zu entdecken: "Einer der größten deutschen Schriftsteller der letzten Jahrzehnte." Dietmar Dath


 
 
       
  Matthias Frings
MATTHIAS FRINGS, 1953 in Aachen geboren, war Journalist und Fernsehmoderator und lebt als Schriftsteller in Berlin. Er studierte Anglistik, Germanistik und Linguistik. In den 80er Jahren veröffentlichte er mehrere erfolgreiche Sachbücher, darunter „Liebesdinge. Bemerkungen zur Sexualität des Mannes.“ Ab 1986 arbeitete er als Radiomoderator beim SFB. Von 1993 an war er Redaktionsleiter und Fernsehproduzent. Bekannt wurde er als Moderator der Sendung „Liebe Sünde“.
 
  Veranstaltungen des Autors
01.10.2010
Matthias Frings
Musik- und Kunstschule Havelland, Poststr. 15, 14612 Falkensee. Veranstalter: Kulturförderverein Mark Brandenburg e.V.
 
 
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